Showing Page:
1/4
MARIANNE (NACH A SCHMALE RIEDEL)
Fallbeispiel
Diagnose:
Dysthymia F 34.1
Differential Diagnose:
Leichte depressive Episode F3
Schwere der Erkrankung:
-akut : Risiko: Kind von suizidierter Mutter, Latente Suizidalität
-chronisch: Leicht bis mittel.
Leidensdruck:
Hoch
Psychodynamik:
Ambivalenz: Beziehung Mann/Frau Abwehrmechanismus: Rationalisierung
Opferrolle
Wiederholungszwang (Freud)
Schuldgefühle (nicht angesprochen)
Mangelnder Selbstwert
„Ich bin nicht wert geliebt zu werden“ (Glaubenssatz)
Krankheitseinsicht:
Teilweise
Sekundärere Krankheitsgewinn:
Nicht ersichtlich
Therapiemotivation:
Gegeben
Compliance:
Gegeben
Bisherige Therapie Erfahrungen:
Nicht gegeben
Allgemeiner Entwicklungsstand:
Sozial: Unauffällig
Emotional: Unauffällig
Kognitiv/Intellektuell: Gut ausgebildet
Entwicklungsgeschichte:
Ausnutzung und Misshandlung von Partnern
Parentifizierung
Showing Page:
2/4
Traumatisierungen:
-aktuell: Nicht gegeben
- früher: Einmalig : (Mutter Suizid)
Dauernd : Vater gewalttätig gegen Mutter
Gegenwärtige Lebensverhältnisse:
Familie/soziales Netz: ./. (Exploration)
Beruf: Stabil
Finanzen: ./. (Exploration)
Körperl. Gesundheit: ./. Nichts erkennbares
Ressourcen:
Freiberuflich tätig
Krisen Erfahrung (Scheidung, Suizid Mutter, Gewalt Vater) Ehemanns wurde finanziell
unterstützt
Kurs Teilnehmer
Therapie freiwillig
Ziel: Gute Beziehung
Gut gekleidet
Gepflegt
Allgemeine Prognose:
Insgesamt eher gut
THERAPIEPLANUNG:
Problembereiche
1. Latente Suizidalität
2. Selbstwertgefühl
3. Beziehung zum Vater - Aggression
4. Beziehung zur Mutter - Aggression
Suizid
Schuldgefühle
5. Kinderwunsch
THEAPIEZIELE:
Lebenswillen stärken
1. Bedürfnisse klären und äußern. Frustrationstoleranz üben
2. Selbstwert stärken
3. Erwartungshaltung an die Partnerschaft überprüfen
4. Ungesunde Glaubenssätze überprüfen und verändern
5. Realistische positive Einstellung zu Männern und Frauen erlernen
6. Überprüfung und Änderung des Selbstbildes
7. Erarbeitung von Bewältigungsstrategien bei Konflikten
Showing Page:
3/4
Ziel: Selbstwert stärken
1. Ressourcen ausarbeiten
2. Stuhlarbeit Was braucht M von Vater/Mutter
3. Skale 0-10. Liebenswert sein oder nicht?
4. Selbsteinschätzung nur positive Aspekte des Selbst benennen
5. Therapeutische Geschichte
6. „So tun als ob man sich mag für einen Tag“
7. Rollenspiel Was sagt die Freundin zur M
8. Lebensgeschichte umschreiben
9. Lob des TH
10. NLP
11. Liste „Ich kann gut…“
12. Talente erforschen
13. Antreiber checken
14. Gruppe: Eigene Bedürfnisse wahrnehmen und lernen dafür eintreten üben
15. Wertschätzung üben: 1 Euro ins Sparschwein wenn Selbstabwertung und Belohnung
16. Vor dem Schlafengehen Kompliment machen
17. Tagebuch
18. Akzeptieren dass niemand perfekt sein muss Fehler gestatten
19. Auf Vergleiche verzichten wer hat noch weniger SWgefühl?
20. Körperwahrnehmung
21. Konkurrieren lernen - Misserfolge akzeptieren
22. Sich gegen Abwertung immunisieren nach Rabatt im Geschäft fragen usw
23. Wertschätzung einfordern Gehaltserhöhung, Beschwerde im Restaurant
24. Kontaktnetz erweitern
Ziel: Beziehung zur Mutter
a) Frauenbild Veränderung der inneren kognitiven Glaubenssätze
b) Zugänglichmachen der verdrängten Wut oder Ärger
c) Übersteigertes Verantwortungsgefühl aufgrund eines Minderwertigkeitsgefühls
löschen
Intervention:
Stuhlarbeit Rollenspiel
Gesprächstherapie nach C Rogers Verbalisieren des emotionalen Inhaltes
Kongruenz erreichen
Ziel: Beziehung zum Vater
a) Zugänglichmachen der verdrängten Wut oder Ärger
b) Verknüpfung Vater/Männer aufgrund der Entwicklungs/Lerngeschichte
auflösen
c) Zuneigungsbedürfnisse zum Vater verbalisieren
d) Triangulierung in der Oedipalen Phase abklären
Intervention:
Showing Page:
4/4
Stuhlarbeit Rollenspiel
Gesprächstherapie nach C Rogers Verbalisieren des emotionalen Inhaltes
Ziel: Kinderwunsch
a) Entlastung erreichen
b) Reflexion Alleinerziehende
Setting:
40 Std, anfänglich 1x pro Woche
Später alle 2 Wochen
Auswertung/Evaluierung:
Nach dem Epstein Modell : Orientierung und Kontrolle
Bindung
Selbstwerterhöhung
Lust- Unlustvermeidung

Unformatted Attachment Preview

MARIANNE (NACH A SCHMALE RIEDEL) Fallbeispiel Diagnose: Dysthymia F 34.1 Differential Diagnose: Leichte depressive Episode F3 Schwere der Erkrankung: -akut : Risiko: Kind von suizidierter Mutter, Latente Suizidalität -chronisch: Leicht bis mittel. Leidensdruck: Hoch Psychodynamik: Ambivalenz: Beziehung Mann/Frau – Abwehrmechanismus: Rationalisierung Opferrolle Wiederholungszwang (Freud) Schuldgefühle (nicht angesprochen) Mangelnder Selbstwert „Ich bin nicht wert geliebt zu werden“ (Glaubenssatz) Krankheitseinsicht: Teilweise Sekundärere Krankheitsgewinn: Nicht ersichtlich Therapiemotivation: Gegeben Compliance: Gegeben Bisherige Therapie Erfahrungen: Nicht gegeben Allgemeiner Entwicklungsstand: Sozial: Unauffällig Emotional: Unauffällig Kognitiv/Intellektuell: Gut ausgebildet Entwicklungsgeschichte: Ausnutzung und Misshandlung von Partnern Parentifizierung Traumatisierungen: -aktuell: Nicht gegeben - früher: Einmalig : (Mutter Suizid) Dauernd : Vater gewalttätig gegen Mutter Gegenwärtige Lebensverhältnisse: Familie/soziales Netz: ./. (Exploration) Beruf: Stabil Finanzen: ./. (Exploration) Körperl. Gesundheit: ./. Nichts erkennbares Ressourcen: Freiberuflich tätig Krisen Erfahrung (Scheidung, Suizid Mutter, Gewalt Vater) Ehemanns wurde finanziell unterstützt Kurs Teilnehmer Therapie freiwillig Ziel: Gute Beziehung Gut gekleidet Gepflegt Allgemeine Prognose: Insgesamt eher gut THERAPIEPLANUNG: Problembereiche 1. 2. 3. 4. Latente Suizidalität Selbstwertgefühl Beziehung zum Vater Beziehung zur Mutter - 5. Kinderwunsch Aggression Aggression Suizid Schuldgefühle THEAPIEZIELE: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. Lebenswillen stärken Bedürfnisse klären und äußern. Frustrationstoleranz üben Selbstwert stärken Erwartungshaltung an die Partnerschaft überprüfen Ungesunde Glaubenssätze überprüfen und verändern Realistische positive Einstellung zu Männern und Frauen erlernen Überprüfung und Änderung des Selbstbildes Erarbeitung von Bewältigungsstrategien bei Konflikten Ziel: Selbstwert stärken 1. Ressourcen ausarbeiten 2. Stuhlarbeit – Was braucht M von Vater/Mutter 3. Skale 0-10. Liebenswert sein oder nicht? 4. Selbsteinschätzung – nur positive Aspekte des Selbst benennen 5. Therapeutische Geschichte 6. „So tun als ob man sich mag für einen Tag“ 7. Rollenspiel – Was sagt die Freundin zur M 8. Lebensgeschichte umschreiben 9. Lob des TH 10. NLP 11. Liste „Ich kann gut…“ 12. Talente erforschen 13. Antreiber checken 14. Gruppe: Eigene Bedürfnisse wahrnehmen und lernen dafür eintreten üben 15. Wertschätzung üben: 1 Euro ins Sparschwein wenn Selbstabwertung und Belohnung 16. Vor dem Schlafengehen Kompliment machen 17. Tagebuch 18. Akzeptieren dass niemand perfekt sein muss – Fehler gestatten 19. Auf Vergleiche verzichten – wer hat noch weniger SWgefühl? 20. Körperwahrnehmung 21. Konkurrieren lernen - Misserfolge akzeptieren 22. Sich gegen Abwertung immunisieren – nach Rabatt im Geschäft fragen usw 23. Wertschätzung einfordern – Gehaltserhöhung, Beschwerde im Restaurant 24. Kontaktnetz erweitern Ziel: Beziehung zur Mutter a) Frauenbild – Veränderung der inneren kognitiven Glaubenssätze b) Zugänglichmachen der verdrängten Wut oder Ärger c) Übersteigertes Verantwortungsgefühl aufgrund eines Minderwertigkeitsgefühls löschen Intervention: Stuhlarbeit – Rollenspiel Gesprächstherapie nach C Rogers – Verbalisieren des emotionalen Inhaltes Kongruenz erreichen Ziel: Beziehung zum Vater a) Zugänglichmachen der verdrängten Wut oder Ärger b) Verknüpfung Vater/Männer aufgrund der Entwicklungs/Lerngeschichte auflösen c) Zuneigungsbedürfnisse zum Vater verbalisieren d) Triangulierung in der Oedipalen Phase abklären Intervention: Stuhlarbeit – Rollenspiel Gesprächstherapie nach C Rogers – Verbalisieren des emotionalen Inhaltes Ziel: Kinderwunsch a) Entlastung erreichen b) Reflexion – Alleinerziehende Setting: 40 Std, anfänglich 1x pro Woche Später alle 2 Wochen Auswertung/Evaluierung: Nach dem Epstein Modell : Orientierung und Kontrolle Bindung Selbstwerterhöhung Lust- Unlustvermeidung Name: Description: ...
User generated content is uploaded by users for the purposes of learning and should be used following Studypool's honor code & terms of service.
Studypool
4.7
Trustpilot
4.5
Sitejabber
4.4